Überblick

Die erste Schwangerschaftswoche wird von den meisten Frauen nicht bemerkt, da sie das Ausbleiben ihrer Regelblutung als Verspätung werten, besonders in Fällen in denen die Schwangerschaft nicht geplant ist. Schwangerschaftssymptome treten nicht sofort in Erscheinung. Allerdings gibt es bestimmte Anzeichen wie Müdigkeit, häufiges Urinieren und Stimmungsschwankungen, die sehr häufig auftreten können. Sobald die Schwangerschaft von einem Gynäkologen oder durch einen Schwangerschaftstest bestätigt ist, können Sie versuchen, den ersten Tag Ihrer letzten Menstruation zu berechnen, da dieser Tag die Basis für die 9-Monatsperiode und den Geburtstermin bildet. Der Ovulationszyklus ist eine 30-Tage Periode, in welcher eine Eizelle aus dem Eierstock in den Eileiter wandert. Sind männliche Samenzelle vorhanden, wird die Eizelle befruchtet, wandert durch den Eileiter in den Uterus und verankert sich in dessen Innenwand. Die Schwangerschaft beginnt offiziell mit dem Ausbleiben der Menstruation. Manche Artikel erwähnen, dass in den ersten beiden Wochen nicht wirklich von einer Schwangerschaft gesprochen werden kann, da wenn der Geburtstermin auf Basis des ersten Tages der letzten Periode berechnet wird, die Schwangerschaft nicht direkt nach dem Ende des Menstruationszyklus entstehen kann. Somit beginnt die tatsächliche Schwangerschaft in der zweiten Woche, in welcher die Befruchtung stattfindet. In dieser Zeit werden gar keine Veränderungen wahrgenommen und die täglichen Aktivitäten normal fortgeführt. Manche Frauen sind sich nicht im Klaren über ihre Schwangerschaft. Andere hingegen bemerken die Symptome sofort.

Woche 1

Ihre Symptome: Sie haben eine Periode; Aufgeblähtheit, Krämpfe, Launenhaftigkeit
Entwicklung des Babys: 15-20 Follikel reifen im Eierstock. Eine davon wird völlig ausreifen und ein Ei freigeben.
Größe des Babys: Noch kein Baby
Was zu tun ist: Fangen Sie an Multivitaminpräparate mit Folsäure zu nehmen, da es essentiell ist für die Bildung des Neuralrohrs ist, welches sich bildet, bevor Sie überhaupt wissen, dass Sie schwanger sind.

Die Entwicklung des Babys

In der ersten Woche findet noch keine Entwicklung statt, da Sie zu dieser Zeit noch nicht wirklich schwanger sind. Dieser Woche folgt direkt dem Ende Ihrer letzten Regelblutung. Die eigentliche Zeugung findet etwa zwei Wochen nach dem Ende Ihrer letzten Blutung statt. Daher ist diese Zeit Teil Ihrer Schwangerschaft, obwohl Sie nicht tatsächlich schwanger sind. Erst nach der ersten Woche findet die Zeugung statt, indem das männliche Spermium die Eizelle im Eileiter befruchtet und die Zygote bildet. Nach der Befruchtung beginnt sich die Eizelle zu teilen. In der ersten Woche nennt man das Baby Blastozyste. Der äußere Teil dieser Blastozyste wird später zur Plazenta werden, während der inner Teil den Embryo formt. Wird mehr als eine Eizelle ausgestoßen und befruchtet, kann es zur Bildung von mehreren Zygoten kommen. Eine Zygote hat 36 Chromosomen, welche von beiden Partnern stammen. Diese Chromosomen enthalten das genetische Material, welches das Geschlecht des Babys, seine Haar- und Hautfarbe, bestimmte Merkmale, Größe, Augenfarbe, Intelligenz und Persönlichkeitsmerkmale bestimmen.

Veränderungen des Körpers

In der ersten Woche gibt es keine bemerkenswerten Veränderungen in der physischen Struktur des Körpers. Allerdings gibt es eine Reihe beginnender interner Veränderungen. Wenn das Geburtsdatum auf Basis des ersten Tages der letzten Periode berechnet wird, kann es sein, dass Sie in der ersten Woche noch gar nicht schwanger sind, da die tatsächliche Empfängnis erst nach der zweiten Woche der letzten Periode stattfindet. Allerdings gibt es eine Reihe bekannter Anzeichen die bei den meisten Frauen während der ersten Schwangerschaftswoche auftreten und die man deshalb kennen sollte. Es kann zu Verdauungsproblemen wie Blähungen, Unwohlsein, Verstopfung und Übelkeit kommen. Möglicherweise sinkt Ihr Appetit und plötzliche hormonelle Veränderungen können zu Stimmungsschwankungen, Depression und Frustration führen. Manche Frauen haben einen verstärkten Harndrang, die Brüste vergrößern sich und die Brustwarzen werden dunkler. Außerdem kann es zur Bildung von Krampfadern in den Brüsten kommen. Die meisten Frauen fühlen sich abgeschlagen, abgespannt oder sogar schwindelig aufgrund niedrigen Blutdrucks. Alle diese Symptome variieren von Mensch zu Mensch und können während der ersten Woche auch komplett ausbleiben. Die Symptome des Verdauungssystems können mit einer guten, ballaststoffreichen Verdauung, und langsamerem Kauen minimiert werden. Es gibt kaum physische Veränderungen im Körper der Frau, sodass die meisten Frauen ihr Leben normal weiterleben, es sei denn wurden angewiesen, bestimmte Aktivitäten einzuschränken. Nutzen Sie die Freiheiten, die Ihnen während dieser Periode noch bleiben. Verbessern Sie Ihre Ernährung und Gesundheit, um auf die folgenden Wochen vorbereitet zu sein.


Was können Sie erwarten?

Nachdem Sie die ersten Symptome bemerkt haben und den Status Ihrer Schwangerschaft kennen, können Sie bereits mit Vorbereitung einer gesunden Geburt beginnen. Das Wichtigste im Moment ist die Aufnahme einer gesunden, ausgewogenen und ballaststoffreichen Ernährung. Beenden Sie alle negativen Angewohnheiten, die Sie und Ihr Kind gefährden können, wie zum Beispiel Alkoholkonsum und Rauchen. Falls Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine weitere Einnahme sprechen. Bei einer geplanten Schwangerschaft, können Sie sich nun auf die Schwangerschaft vorbereiten, indem Sie eine gesunde Ernährung sowie einen gesunden Lebenswandel beginnen, da dies zur Geburt eines gesunden Kindes beiträgt und Ihnen dabei hilft, Ihre eigene Gesundheit während der gesamten Schwangerschaft aufrecht zu halten. Vor der Planung der Schwangerschaft, können Sie damit beginnen Folsäuretabletten einzunehmen, da diese Ihre Chance auf Empfängnis steigern kann. Ein gesunder Körper kann Ihnen bei der Überwindung der negativen Symptome die bei den meisten Schwangerschaften auftreten helfen. Sie können damit beginnen, Artikel über die Schwangerschaft zu lesen, welche Sie mit wichtigem Wissen ausstatten, um die Schwangerschaft gut zu überstehen.