Überblick

Die Entwicklung des Babys

Wenn Sie diese als die zweite Woche nach der Zeugung betrachten, finden folgende Veränderungen im Embryo statt: Der Embryo besteht jetzt aus circa 150 Zellen, welche in drei Schichten aufgeteilt sind. Jede Schicht entwickelt sich eigenständig. Die innere Schicht wird auch als Entoderm bezeichnet. Aus ihm werden später das Verdauungssystem und das Atmungssystem einschließlich Bauchspeicheldrüse, Leber, Thymusdrüse und Schilddrüse. Die mittlere Schicht (Mesoderm) enthält das innere Hautsystem, das Ausscheidungssystem, Muskeln, Genitalien, die Lenden und die äußere Bedeckung. Die dritte Schicht (Ektoderm) bildet das Nervensystem, das Hirn und die Epidermis mit Haut, Haaren und Nägeln. In der zweiten Schwangerschaftswoche bewegt sich der Embryo frei im Uterus und wird von den Absonderungen der Gebärmutterinnenwand geschützt. Zu diesem Zeitpunkt hat der Embryo eine Länge von 0,1 bis 0,2 mm.

 

Woche 2

Ihre Symptome: Sie werden vermutlich am Ende der Woche ovulieren. Anzeichen dafür ist eine erhöhte Basaltemperatur und eine Steigerung von klarem, Ei-weißem Zervixschleim.
Entwicklung des Babys: Das ausgewachsene Follikel gibt das Ei frei und es reist die Eileiter herunter in Richtung Uterus. Wenn Sperma das Ei trifft, kann die Befruchtung stattfinden.
Größe des Babys: Noch kein Baby. Ein Ei ist 0,1 mm groß und ein Spermium ist viel kleiner.
Was zu tun ist: Haben Sie Geschlechtsverkehr um den Zeitpunkt der Ovulation. Spermien leben für 72 Stunden und Eier leben 24 Stunden.

Veränderungen Ihres Körpers

Die letzte Regelblutung ist vorüber und Sie werden keine weiteren Blutungen haben, bis das Baby geboren ist. Der Östrogenspiegel steigt während dieser Zeit und versorgt Sie mit viel Energie. Der Uterus bildet eine neue Endometrium-Schicht zum Schutz und der Versorgung des Babys. Das Immunsystem wird stärker. Einer der Eierstöcke produziert eine Eizelle und reift diese zur Ovulation. Die Gebärmutterschleimhaut wird dicker und manche Frauen können einen einseitigen Schmerz wahrnehmen. Es ist wichtig, die Familiengeschichte zu kennen, da 75% aller Komplikationen zu diesem Zeitpunkt bereits festgestellt und möglicherweise umgangen werden können. Sie befinden sich auf dem Höhepunkt Ihrer Fruchtbarkeit und haben daher die beste Chance auf eine Zeugung. Der Körper produziert Östrogen und Progesteron in verschiedenen Mengen, um sich auf die Ovulation vorzubereiten. Während der Ovulation steigt die Körpertemperatur und bleibt während der gesamten Schwangerschaft auf diesem erhöhten Niveau. 10 bis 14 Tage nach der Ovulation, können die folgenden Anzeichen erwartet werden: Erhöhte Müdigkeit, Übelkeit, häufiges Urinieren, Schlafstörungen, empfindliche Brüste, ausgebliebene Regelblutung und ein metallischer Geschmack im Mund. 

 

Was ist zu erwarten?

Es gibt kaum merkliche Veränderungen während dieser Zeit, da der Embryo noch sehr klein ist. Allerdings kann es sein, dass Ihre Brüste empfindlich werden und Sie etwas Übelkeit verspüren. In manchen Fällen kann es sein, dass Sie sich während der zweiten Woche sehr schläfrig fühlen. Die meisten Gynäkologen berechnen die Schwangerschaft vom Beginn der letzten Regelblutung. Daraus ergeben sich dann 40 oder 42 Wochen für die gesamte Schwangerschaft. Die Geburt jedoch kann zwischen der 38. und 42. Woche liegen. Sie können Ihren Geburtstermin grob abschätzen, aber es ist sehr selten, dass Frauen genau zum Termin gebären. Die ersten beiden Wochen sind sehr aufregend für die meisten Frauen, da diese die Schwangerschaft mental bereits mit dem Versuch der Zeugung beginnen. Sie erfahren die Schönheit der Schaffung einen neuen Lebens. Besonders bei der ersten Schwangerschaft ist dies ein lebensverändernder Vorgang. In der zweiten Schwangerschaftswoche sollten Sie sehr auf Ihre Ernährung und Gesundheit achten, da sich dies stark auf die Entwicklung des Kindes auswirken wird. Falls Sie negative Angewohnheiten wie Trinken oder Rauchen haben, sollten Sie diese nun komplett einstellen, da beide dem Fötus Schaden zufügen können. Auch die Einnahme von Medikamenten kann gefährlich sein. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt. Obwohl es noch keine äußerlichen Anzeichen für die Schwangerschaft gibt, ist es zu dieser Zeit besonders wichtig, innere Verletzungen zu vermeiden.