Es gibt viele Frauen, die sich unter druck gesetzt fühlen, ihr Baby zu stillen, wenn Sie erfahren, dass sie schwanger sind. Obwohl nicht jede Frau das verspürt, gibt es doch viele die sich danach sehnen zu stillen. Alle die dies nicht wollen, haben vielleicht keinen bestimmten Grund dafür, sie haben einfach das Gefühl es wäre nichts für sie. Ich weiß natürlich nicht, ob Sie sich bereits dafür oder dagegen entschieden haben, aber ich schätze Sie haben bereits darüber nachgedacht. Wenn nicht habe ich hier ein paar Fakten über das Stillen und Flasche geben, die Ihnen vielleicht bei der Entscheidung helfen können.

Natürlich wollen Sie das tun, was am besten für Ihr Baby und für Sie selbst ist, also fragen Sie sich vielleicht ob Stillen oder die Flasche zu geben besser ist. Was ist also die Antwort darauf? Die Antwort lautet, dass es eine persönliche Entscheidung ist, die bei Ihnen, den Eltern liegen sollte. Um zu entscheiden, wie Sie Ihr Baby füttern wollen, müssen Sie verschiedene Faktoren berücksichtigen. Als Erstes, wie lange würde Sie stillen, wenn Sie sich dafür entscheiden würden? Wollen Sie das Baby an die Brust setzen oder nur Pumpen und es dann an die Flasche setzen? Nur zu pumpen wird auf lange Sicht nicht effektiv sein. Ihr Körper erkennt den Unterschied zwischen einer Pumpe und einem Baby und Sie werden ein paar Wochen Milch geben können, bevor diese Quelle versiegt. Wollen Sie das andere auch füttern? Können Sie sich den Muttermilchersatz leisten? Es gibt viele Fragen, sich ehrlich mit allen Optionen auseinanderzusetzen, kann Ihnen dabei helfen, die beste Entscheidung für Ihre Familie und Ihr Baby zu treffen.

Vorteile am Stillen:

Muttermilch ist immer warm und sofort verfügbar
es ist UMSONST
Muttermilch ist schneller verdaut und absorbiert, was normalerweise bedeutet, dass das Baby weniger Bauchschmerzen hat,
perfekt ausbalancierter Nährstoffgehalt

Nachteile am Stillen:

die Mutter ist alleine für das Füttern zuständig
schwieriger für andere das Baby zu füttern
die Mutter muss vorsichtig sein, welche Medikamente das Baby über die Muttermilch aufnimmt
man muss Pumpen, wenn die Mutter weg ist

Stillen ist nicht für jeden. Für manche Mütter fühlt es sich einfach merkwürdig an. Bei manchen nimmt die Mutter Medikamente, die Sie braucht, die aber gefährlich für das Baby sind, wenn es dieses über die Muttermilch aufnimmt. Die Mutter hat vielleicht ansteckende Krankheiten, wie HIV die das Stillen unmöglich machen. In diesen Fällen ist es besser, die Flasche zu geben. Gottseidank hat die moderne Medizin einige wirklich fantastische Muttermilchersatzformeln entwickelt, die eine ausgewogene Nährstoffversorgung garantieren, und das Gehirnwachstum fördern.

Vorteile beim Flasche geben:

Einfach für andere beim Füttern zu helfen.
Obwohl der Nährstoffgehalt nicht perfekt ist, wurde Muttermilchersatz in den letzten Jahren schon sehr weit entwickelt.
Bei so vielen verschiedenen Produkten können Mütter das auswählen, was am besten für Sie ist.

Nachteile beim Flasche geben:

Kosten. Manch ein hypoallergener Muttermilchersatz kann bis zu 30€ kosten und die meisten Familien geben zwischen 40 und 170 € im Monat dafür aus.
Schwieriger zu verdauen und kann zu Blähungen, Kolik, Verstopfung und anderen Verdauungsproblemen bei manchen Babys führen.
Flaschen müssen sterilisiert, vorberietet und gelagert werden.
Muttermilchersatz ist nicht sofort verfügbar und muss vorbereitet und/oder erhitzt werden.

Muttermilchersatz wird vielleicht in Pulverform gekauft, welches mit sauberen Wasser aus Flaschen gemischt werden muss (Leitungswasser ist okay für ältere Babys). Andere Sorten von Muttermilchersatz kommen vielleicht in Dosen und müssen verdünnt werden, oder man kauft Muttermilchersatz, der direkt aus der Packung gefüttert werden kann. Konzentrat und fertiger Muttermilchersatz sind die teuersten – und kosten oft das doppelte vom Pulver.

Egal welche Methode Sie wählen, Sie können jederzeit vom Stillen auf die Flasche umsteigen, wenn Sie wollen, andersherum geht das allerdings nicht. Manche Frauen glauben sie könnten später stillen, aber in Wahrheit sinken Ihre Chancen auf das Stillen Rapide mit jedem Tag, an dem Sie es nicht tun. Die menschliche Muttermilchproduktion basiert auf Angebot und Nachfrage – wenn es keine Nachfrage (das Baby trinkt) gibt, wird es sehr wenig Milch geben, um die Nährstoffe für das Wachstum zu liefern.

Es gibt vieles über das Sie nachdenken müssen, wenn Sie Ihr neues Baby füttern. Vielleicht haben Sie diese Entscheidung bereits getroffen, und Sie wissen bereits, was Sie wollen. Egal wie, denken Sie daran, fragen zu stellen, suchen Sie sich einen vertrauenswürdigen Kinderarzt, und nehmen Sie Kurse über das Stillen, wenn es in Ihrer Gegend welche gibt. Schönes Füttern!