Für manche Frauen scheinen die Schmerzen und Qualen der Schwangerschaft zu beginnen, sobald sie schwanger werden. Manche Frauen beschweren sich nie und fühlen sich, als könnten sie während der Schwangerschaft einen Marathon laufen. Andere, nicht so sehr. Etwas Linderung durch ein warmes Bad oder vielleicht einen Schwangerschaftsgürtel, welcher den Rücken unterstützt den wachsenden Bauch zu tragen, zu tragen, hilft bis zu einem bestimmten Grad, aber wenn mehr getan werden muss, wenden sich viele Frauen einer pränatalen Massage zu. Obwohl Massagen während der Schwangerschaft bei vielen verschiedenen mütterlichen Leiden helfen können, müssen Sie Ihre Hausaufgaben machen und sich mit Ihrem Doktor beraten, bevor Sie auf den Tisch hüpfen.

Nach Angaben des „Journal of Psychosomatic Obstetrics and Gynecology“ (klingt das nicht nach einem tollen Lesestoff?) hat sich gezeigt, dass die pränatale Massage in der Lage ist, Stresshormone wie Cortisol und Noradrenalin zu reduzieren, während andere positive Hormonlevel durch die Erfahrung ansteigen. Die „gutfühl“ Hormone, auf die wir jeden Tag zählen, um Depressionen zu bekämpfen, stiegen nach nur zwei Massagen pro Woche für vier Wochen. Pränatale Massage konnte auch mit verbesserter Geburt und weniger Geburten mit zu geringem Gewicht in Verbindung gebracht werden. Forscher glauben, dass Massagen helfen die Hormonlevel zu regulieren, welche dabei helfen, könnten den Wachstumsprozess des Babys im Uterus zu verbessern.

Ist dies garantiert? Sicherlich nicht. Nur weil Sie regelmäßig massiert werden, bedeutet dies nicht, dass die Geburt ohne Probleme verläuft, oder dass Ihr Baby mit perfekter Gesundheit zur Welt kommt – also nehmen Sie die Empfehlungen leicht, und stellen Sie sicher, Ihre Massage mit regelmäßigen Untersuchungen, einer gesunden Ernährung und leichtem Training, welches von Ihrem Arzt bestimmt wird, zu kombinieren.

Um eine sichere, effektive Massage zu erhalten, stellen Sie sicher, dass Sie einen ausgebildeten Massagetherapeuten finden, der im pränatalen Prozess ausgebildet wurde. Weil es einige Unterschiede beim Körper einer werdenden Mutter gibt, können Sie sich nicht einfach auf den Tisch werfen und anfangen. Schwedische Massage wird empfohlen, da sich diese auf Muskelentspannung und verbesserten Blutfluss fokussiert. Fragen Sie Ihren Massagetherapeuten ob er oder sie Erfahrung mit pränataler Massage hat. Wenn nicht sollten Sie weiter suchen.

Achten Sie auch auf Massageliegen mit einem Loch in der Mitte. Auf Ihrem Bauch zu liegen, kann immer schwierig sein, und der Gedanke es auf einer Massageliege zu machen, könnte vielleicht verlockend sein. Jedoch können solche Liegen Druck auf den Uterus ausüben und ein baumelnder Bauch kann vielleicht das unterstützende Gewebe strecken, was zu noch mehr Schmerzen führen kann. Meistens wird eine pränatale Massage durchgeführt, indem man auf der Seite liegt.

Massagetherapeuten sollten bestimmte Druckpunkte an Handgelenk und Knöchel kennen, welche die Beckenmuskeln (inklusive Uterus) stimulieren können. Dauerhafter Druck und Stimulation in diesen Gegenden könnte in Wehen resultieren – daher sollten Sie vorsichtige gehandhabt werden oder sogar ganz vermieden werden, um das Risiko einer Frühgeburt oder Wehen zu vermeiden.

Wenn Sie eine Geschichte von Geburtskomplikationen haben, besonders Frühgeburten, stellen Sie sicher, Ihren Arzt zu fragen, ob die Massagen sicher für Sie sind. Wenn Sie Bettruhe verordnet bekommen haben, unter Bluthochdruck leiden, oder andere gesundheitliche Probleme haben, müssen Sie unter Umständen auch darauf verzichten. Holen Sie sich auf jeden Fall das Okay hierfür und andere Praktiken – wie pränatales Yoga oder Trainingsübungen.